Elternbrief Corona

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Liebe Eltern, liebe Erziehungsberichtigten,

gerne hätten wir am Montag (20.04.2020) Ihre Kinder wieder in der Schule begrüßt.
Doch das lässt die derzeitige Situation nicht zu. Viel zu groß sind die Ansteckungsgefahren für uns alle. Wir müssen lernen mit dem Corona Virus zu leben.
Sie als Familie müssen also weiter sehr viel leisten! Wir möchten den schulischen Teil des Tages so einfach und trotzdem effektiv wie möglich für Sie und unsere Schulkinder gestalten!
Grundsätzlich gilt für uns: Egal wie lange wir uns nicht sehen, wie lange wir keine neuen Lerninhalte gemeinsam erarbeiten können, Ihre Kinder werden dort abgeholt wo sie stehen! Individuelles Fordern und Fördern (z.B. durch die Teilarbeitspläne) ist ein Prinzip nachdem unsere Schüler und Schülerinnen unterrichtet werden. Wenn Ihre Kinder wieder zur Schule gehen dürfen, werden die Lehrerinnen an diesem Prinzip problemlos anknüpfen und somit zeitnah den „roten Faden“ erkennen können.

Sie sind Eltern, Sie müssen unseren Job nicht übernehmen!

Daher werden wir uns weiterhin daranhalten, bereits Erlerntes zu wiederholen, zu festigen und anzuwenden. Neue Lerninhalte (z.B. Erlernen der verbundenen Grundschrift) müssen selbsterklärend sein!
… und in der Zwischenzeit?

In der Zwischenzeit lernen Ihre Kinder in Alltagssituationen.
Sie lernen (vielleicht) ihr eigenes Brot zu schmieren, zu spülen, abzutrocknen, Blumen zu pflanzen und zu gießen, Staub zu putzen, Nudeln zu kochen, Fahrrad fahren und Vieles mehr.
Ihre Kinder erlernen zurzeit ganz viele praktische Handlungen, tun extrem viel für ihre Grob- und Feinmotorik und üben sich im Organisieren. Sie werden „alltagstauglich“.

… und die Kinder der vierten Schuljahre?

Die Kinder der vierten Schuljahre werden uns in diesem Sommer verlassen und verdienen somit unsere besondere Aufmerksamkeit. Daher ist durch die Landesregierung vorgesehen, den Unterricht am 04.05.2020 für diese Schüler und Schülerinnen langsam wieder aufzunehmen. Zur Rahmung kann ich in diesem Moment noch keine genaueren Informationen geben, denn daran wird im Augenblick noch gearbeitet.
Wir befinden uns immer, aber besonders in diesen Krisenzeiten, im engen Kontakt zu den weiterführenden Schulen Netphens und nach Absprache mit Herrn Göbel und Herrn Weber dürfen wir Ihnen versichern:
Egal wie lange wir uns nicht sehen, wie lange wir keine neuen Lerninhalte gemeinsam erarbeiten können, Ihre Kinder werden dort abgeholt wo sie stehen!
Im Laufe des Tages möchte sich die Landesregierung detaillierter zum weiteren Vorgehen äußern.
Ich werde mich zeitnah mit einigen (wenigen) Kolleginnen zusammensetzen und innerhalb des durch die Landesregierung vorgegebenen Rahmen den für uns alle effektivsten und praktikabelsten Weg erarbeiten.
Auch wenn Sie durch die Klassenlehrerin und auf den klasseninternen Kommunikationswegen   informiert werden: behalten Sie unsere Homepage bitte im Blick!
In Notfällen oder auch bei Schwierigkeiten können Sie mich über die bekannte Emailadresse (info@johannlandschule-hainchen.de) gerne kontaktieren.

Herzliche Grüße
Tanja Schwenke